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Hausaufgabe

Werwolf

von Ugur

....ich hatte so müde Beine, ich musst eine Pause einlegen. Deswegen schaute ich mich ein wenig um. Leider hatte mich der Spatz für einen kurzen Augenblick alleine gelassen. Sie wollte für uns beide Nahrung suchen gehen. Sie sagte zwar zu mir ich sollte mich auf gar keinen Fall von hier wegbewegen, aber ich hörte eine wunderbare Melodie. Nach einer weile erblickte ich aus dem Wald einen Tempel. Der Anblick ist so fantastisch gewesen, ich konnte kaum meine Augen davon abwenden. Das hatte auf einmal die Neugier in mir geweckt.
Der Tempel befand sich auf einer schönen weiten Wiese. Und die Neugier hat mich angetrieben. Ich hatte mir keine Gedanken darüber gemacht, was mich dort erwarten könnte. Umso länger ich den Tempel betrachtete, desto mehr ziehte es mich in seinen Bann. Ich hatte langsam das Gefühl bekommen, dass ich keine andere Wahl mehr hatte, als diesen Weg zu gehen. Mir war so als hätte mich jemand an der Hand genommen und dort hin geführt. Ich hatte mehrmals versucht zurück zu Blicken, aber das gelang mir nicht. Ich musste ständig den Tempel vor dem Auge haben. Dann aber bekam ich mehr und mehr ein mulmiges Gefühl, ich habe auf einmal Angst bekommen. Ich dachte erst ich will selbst zum Tempel, aber irgendwie nahm der Weg zum Tempel nach und nach Besitz von mir. Ich hatte mein Kopf, Hände und Beine nicht mehr unter Kontrolle, auf einmal bemerkte ich das ich gar nicht mehr gegangen bin, sondern über dem Boden geschwebt hatte.
Die Müdigkeit die ich beklagt hatte, bevor ich den Tempel erblickte ist verschwunden. Ich hatte nur noch wahrnehmen können, wie ich dem Tempel  immer näher und näher gekommen war. Plötzlich hatte ich so eine Angst, dass ich meine Augen schließen musste. Das ist mir aber nicht so einfach gelungen, ich konnte sie kaum geschlossen halten. Dann hatte ich verstanden, dass der Tempel wollte das ich dort hin gelange.
Ich habe mich so hilflos gefühlt und wollte nur das dies endlich aufhört. Und ich habe versucht nach dem Spatz zu rufen, aber ich konnte meinen Mund nicht öffnen. Da bekam ich Panik und hatte versucht mich von diesem Bann los zu lösen. Dies war leichter gesagt als getan. Ich habe mich mit Händen und Füßen versucht zu währen, aber ich habe mich wie eine versteinerte Statur gefühlt. Ich musste mich meinem Schicksal hingeben.
Ich konnte etwas in der Ferne am Tempel erkennen. Anfangs sah es aus wie ein haariges Monster, aber dann erkannte ich ein großes Tier. Es war ein Wolf, der angekettet gewesen ist. Das Merkwürdige war, das seine Augen menschlich wirkten.
Die Melodie, die ich anfangs gehört hatte ist während des dahin schwebens immer lauter geworden. Der Wolf hatte mich wie ich ihn angeschaut. Als wir dann Augenkontakt hatte ist mir aufgefallen, dass seine Augen hilflos auf mich wirkten. Als ich vor dem Tempel angekommen war, hörte die Melodie auf zu erklingen. Da sprach der Wolf zu mir: „Das ist der Merkur Tempel und wer hier ankommt muss sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden. Liebes Kind, die erste Möglichkeit: du lässt dich freiwillig von mir auffressen, die zweitens Möglichkeit: du befreist mich von diesen Ketten, indem du in diesen Tempel hinein gehst und den Schlüssel mir bringst.“.
Ich bin einfach in den Tempel hinein gerannt. Mir ist erst im Tempel in den Sinn gekommen, dass hier eine anderes Tier sein könnte, das den Schlüssel bewacht und dieses Tier mich auffressen kann. Plötzlich erinnerte ich mich an die weisen Worte meiner Eltern, die mich immer vor gefahren in der weiten großen Welt gewarnt hatten. Ich hatte ihnen nie geglaubt.
Ich bin einen langen Flur entlang gelaufen und hatte am Ende diese Ganges ein grelles Licht sehen können. Dann erblickte ich einen Schlüssel, der auf dem Boden lag. Ich nahm den Schlüssel vom Boden und bin so schnell wie der Blitz aus dem Tempel raus gerannt. Ich ging zu dem Wolf und öffnete mit dem Schlüssel sein Schloß und befreite ihn so von seinen Ketten. Da verwandelte sich der Wolf in einen Menschen und sagte zu mir: „Du kleines mutiges Mädchen, du warst die erste die sich für die zweite Möglichkeit entschieden hat, dein unschuldiges Wesen hat dich bei deiner Entscheidung beschützt.“...

Verbesserungen bitte kommentieren!

10.6.09 02:12
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kathleen (28.5.09 15:04)
ehm..is der spatz jetzt eine amsel?


jessi (29.5.09 09:49)
nein, noch nie gewesen, ugur weiß bescheid!


Lisa (10.6.09 20:03)
Hey ugur, ich nehme an du hast jetzt nur noch ein Fabeltier?!
ist das richtig...?! der Waldgeist fällt jetzt weg!


jessi (10.6.09 20:07)
ja!

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