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Hausaufgabe

Gilaen

von Michel

Ich folgte dem Weg zwischen den Baeumen entlang und mir steht’s voraus der Spatz. Laut hellte der Gesang der Sirene im Hintergrund. Nach einer Weile oeffnete der Wald sich meinem Blick. Ich blieb stehen und betrachtete die vom silbernen Sonnenlicht umflossenen Staemme und Aeste und deren schimmernden Blaetter. Irgendetwas verzauberte den Ort an den ich gelangte. Den Blick unverwandt auf die silbrigen Blaetter gerichtet, machte ich einen Schritt nach vorn, weg von dem sicheren Weg. „Unglaublich“, murmelte ich und machte noch einen Schritt. Die Blueten drehten sich der Sonne zu und leuchteten in ihrem Licht. Ich erwachte aus der Schoenheit der faszinierenden Welt um mich herum. Blickte unsicher um mich und suchte nach dem Spatz. „Wo bist du…?“, rief ich mit einer Spur von Enttaeuschung in meiner Stimme. In der ferne erblickte ich eine Bruecke. In der Hoffnung dort den Spatz wieder zu treffen, machte ich mich auf den Weg. „Nur noch ein paar Schritte…“, murmelte ich. Desto naeher ich der Bruecke kam desto besser erkannte ich eine steinerne Gestalt vor der Bruecke. Behutsam naeherte ich mich ihr. Sie bewegte sich nicht. Um die Statur herum faerbten sich jegliche Pflanzen zu Silber und leuchteten. Die Statur selbst war nicht lebendig. Die Gestalt stellte eine Mischung aus dem Koerper eines Pferdes, den Kopf eines Drachens und das Geweih eines Hirsches dar. Der Koerper war ueber und ueber mit Schuppen eines Reptils bedeckt. Flammen schießen aus den Beinen hervor. Ich wandte mich dir Bruecke zu. Sie aehnelte stark dem Aussehen einer Chinesischen Bruecke. Es kam mir so vor, als sei ich in ein anderes Land versetzt worden. Doch ich erwachte schnell aus meinen Gedanken. Irgendetwas bewegte sich in meinem Schatten. Langsam drehte ich meinen Kopf in Richtung der Bewegungen. Die Statur bewegte sich von dem riesigen Stein herunter und wendete sich mir zu. „Wer bist DU?“, schrie ich um ihm meine Staerke zu zeigen. Es schluckte staendig nach Luft und kam naeher. Ich sah wie gebannt auf sein Maul. Eine schlaff herunterhaengende Zunge kam zum Vorschein. Es ertönte: „Gilaen, Waechter der Bruecken“, aus den tiefen Rachenraums der Kreatur. „Nur Menschen mit reinen Herzen dürfen diese Brücke ueberqueren“, sagte er mit einer traegen Stimme. „Du bist ein tapferes, mutiges kleines Maedchen. Du besitzt ein reines Herz. Der Weg sei dir gewaehrt…“ Ich schaute ihn Unsicher an betrachtete mir ihn genau. Er schien Uralt zu sein und trug viel Wissen in sich. Doch der Waechter wendete sich mir den Ruecken zu und stieg auf seinen Stein zurueck und erstarte. Die Natur schien den silbernen Glanz zu verlieren und die Maerchenwelt um Gilaen herum schien sich aufzuloesen. Der Spatz tauchte in jenem Moment auf meiner Schulter wieder auf. „Da bist du ja! Du glaubst mir gar nicht was ich gerade erlebt habe…“, und folgte dem Weg weiter…

15.6.09 22:37
 


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